Rotlichttherapie (auch Photobiomodulation genannt) ist aus der Sportwelt und Physiotherapie in die Wohnzimmer übergeschwappt. Aber was bewirkt sie eigentlich?
Das Prinzip
Rotes Licht (ca. 660 nm) und Infrarotlicht (ca. 850 nm) dringen mehrere Zentimeter in Haut- und Muskelgewebe ein. Dort stimulieren sie die Mitochondrien – die Energiefabriken deiner Zellen – wodurch Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden.
Wofür wird sie eingesetzt?
- Muskelregeneration: Sportler nutzen sie vor und nach dem Training gegen Muskelkater
- Haut: Rotes Licht wird für eine ebenmäßigere, frischere Haut eingesetzt
- Gelenke und Rücken: Die Wärme und Durchblutung können Steifheit lindern
Wichtig zu wissen: Die Forschung ist vielversprechend, aber noch in voller Entwicklung. Betrachte es als Unterstützung, nicht als Ersatz für medizinische Behandlungen.
Anwendung zu Hause
Einen Rotlichttherapie-Gürtel legst du 10–20 Minuten pro Tag auf die Stelle, die Aufmerksamkeit benötigt – unterer Rücken, Bauch oder Schulter. Konsistenz ist wichtiger als lange Sitzungen: Tägliche kurze Anwendung führt zum besten Ergebnis.
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